Aufgrund des vermehrten Auftretens von Nutria, welche sich in den Bahndamm eingraben, wurde der Unterbau erheblich destabilisiert. Infolgedessen kam es zu einer Absenkung des Gleises. Zur Gewährleistung der Sicherheit des Bahnbetriebs wurden unverzüglich Erstmaßnahmen in Form von Gleisstopfungen eingeleitet. Des weiteren werden die Hohlstellen aufgefüllt und der Böschungsbereich vernetzt. Ausgehend von der Erstsetzung wurde ein größerer Bereich betrachtet. Festgestellt wurde, dass auf einer Länge von ca. 150 Meter 12 aktive Nutriahöhlen vorhanden sind.

Diese Leistungen sind aufgrund von äußerst dringlichen, zwingenden Gründen im Zusammenhang mit unvorhersehbaren Ereignissen im Sinne des § 206 Abs 1 Z 5 BVergG 2018 erforderlich.
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